Genuss kennt keine Grenzen
Die Eifel liegt ganz um Westen Deutschlands. Man kann die Nähe zu den Nachbarn schmecken: Belgien und Luxemburg liegen unmittelbar vor der Haustür, auch französische Einflüsse prägen die kulinarische Vielfalt der Region. Süße und herzhafte Spezialitäten, feine Gerichte und Hochprozentiges erzählen von regionalen Traditionen, guten Produkten und einem Genuss, der über Grenzen hinweg verbindet.


Regional verwurzelt: Gut Marienbildchen
Die deutsche Eifel und die belgischen Ardennen gehören zu einem grenzüberschreitenden Naturraum, dessen Kulturlandschaften seit Jahrhunderten von Landwirtschaft und Forstwirtschaft geprägt sind. Hier entstehen hochwertige Lebensmittel – da wundert es nicht, dass der Sinn für Leckeres den Alltag prägt. Auf die Spitze gebracht wird das im Gut Marienbildchen. Das Hofgut steht am Ortsrand von Roetgen. Die Inhaberfamilie Ziemons hat das Traditionshaus in einen gemütlichen Landgasthof umgewandelt. Die Geschichte reicht rund 200 Jahre zurück: Ein landwirtschaftlicher Betrieb mit einer Fuhrmannskneipe und einfachen „Fremdenzimmern“ bildete den Anfang. Das Gut gehörte zum Besitz von Graf Carl Martin Freiherr von Nellessen; der Name Marienbildchen geht auf eine Marienstatue zurück, die seine Gemahlin nach einem Brand stiftete. Seit 1957 betreibt die Familie Ziemons den Hof samt Restaurant und baute das Ganze kontinuierlich aus. Erneuern, ohne die Geschichte des Landgasthofes zu vergessen, das ist das Motto. Dazu passt die Zertifizierung als Gastgeber der Regionalmarke EIFEL.



Im Restaurant erwartet die Gäste eine feine, gehobene und saisonale Küche mit vielen regionalen Produkten. Ein Teil davon stammt aus eigener Landwirtschaft und Jagd sowie aus dem eigenen Kräutergarten, weitere Zutaten aus der Umgebung. Ein großes Faible hat Jürgen Ziemons für gute Weine. Gerade für Wanderer auf dem nahen Eifelsteig und für Radler auf der Vennbahn-Route ist das Gut Marienbildchen mit seinen regionalen Spezialitäten ein Etappenziel mit Rundum-Genuss.

Grenzerfahrung mit Hochprozentigem: Desitllerie Rademacher
Nur wenige Kilometer von Roetgen entfernt ist der Genuss vor allem flüssig und hochprozentig. Die Distillerie Radermacher in Raeren unmittelbar an der deutsch-belgischen Grenze baut auf eine Familientradition seit 1836 auf. Doch der von Bernard Zacharias geführte Betrieb ist mehr als „nur“ die älteste Brennerei Belgiens: Sie ist zugleich Erlebniswelt und stilvolle Gastronomie. Herzstück für Genießer sind erlesene Whiskys, Liköre, Aperitifs oder unverwechselbare Rum- und Gin-Sorten.

Bis zu 600 verschiedene Aromen, Kräuter und Gewürze kommen nach eigenen Rezepturen bei der Herstellung und Veredelung der Spirituosen zum Einsatz. Die Distillerie Radermacher gilt zudem als erste belgische Brennerei, die ein Bio-Sortiment entwickelte. Und sie ist buchstäblich transparent: Die Alcothek – wie der großzügige Verkostungsraum heißt – öffnet im gläsernen Boden den Blick auf den Keller mit Eichenfässern, in denen ausgewählte Spirituosen jahrelang reifen.

Historisches Teotihuacán – Die Stadt der Götter
Etwa eine Stunde nördlich von Mexiko-Stadt erhebt sich eines der beeindruckendsten Zeugnisse der alten Welt: Teotihuacán. Die monumentalen Sonnen- und Mondpyramiden ragen in den Himmel, umgeben von mystischer Stille und Geschichte. Der Aufstieg auf die Pyramide der Sonne belohnt mit einem atemberaubenden Blick über das Tal – und einem Gefühl von Ewigkeit. Frühmorgens, wenn Nebel über den Tempeln liegt, ist der Ort besonders magisch – ein Moment, in dem Zeit und Raum verschwimmen.

Bars & Nachtleben – Wenn die Stadt nie schläft
Nach Sonnenuntergang zeigt CDMX seine verführerische Seite. Die Stadt vibriert vor Energie – von Mezcal-Bars mit Live-Jazz über alternative Clubs bis zu eleganten Cocktail-Lounges. In Vierteln wie Roma Norte, Juárez oder Polanco trifft man auf kreative Locals, Reisende und Nachtschwärmer:innen, die das Leben feiern. Besonders beliebt: die Hanky Panky Cocktail Bar, ein verstecktes Speakeasy mit Weltklasse-Drinks, oder Xaman, wo mystische Atmosphäre und Musik verschmelzen. In Mexiko-Stadt ist die Nacht kein Ende – sie ist ein Erlebnis.
Lalo! – Frühstück mit Herz und Chaos
📍 Roma Norte, Zacatecas 173
Hier beginnt der Tag mit frisch gepresstem Orangensaft, French Toast und lautem Lachen. Das bunte, trubelige Café ist ein Treffpunkt für Locals und Reisende gleichermaßen – der perfekte Ort, um das Stadtleben zu beobachten und bei einem Flat White anzukommen.
Terraza Catedral – Drinks über den Dächern der Altstadt
📍 Roma Norte, Zacatecas 173
Von dieser Rooftop-Bar blickt man direkt auf die Kathedrale und den Zócalo – ein magischer Ort, wenn die Sonne hinter den Bergen verschwindet und die Stadt in goldenes Licht taucht. Dazu ein Margarita und gute Musik: mehr CDMX geht kaum.
La Clandestina – Mezcal & Atmosphäre pur
📍 Condesa, Álvaro Obregón 298
Ein winziger, kaum beschilderter Mezcal-Spot mit Seele. Hier stehen über 100 Sorten Mezcal auf der Karte, serviert von Menschen, die ihre Handwerkskunst lieben. Rustikal, ehrlich, intensiv – ein Ort für Gespräche bis tief in die Nacht.
