Momente der Wildnis
Viele der Orte, die in diesem Magazin auftauchen, erzählen mehr als nur eine Geschichte des Unterwegsseins. Am Wacholderweg sind es die offenen Flächen, die nur durch Pflege erhalten bleiben. Im Nationalpark auf dem Wildnis-Trail entwickelt sich der Wald wieder nach eigenen Regeln. Und an den Maaren oder entlang der Buntsandsteinroute wird sichtbar, wie stark die Landschaft von ihrer geologischen Vergangenheit geprägt ist.
Auch die Wege selbst machen diese Zusammenhänge erlebbar: Wer auf dem Lieserpfad dem Fluss folgt oder die Vulkaneifel mit dem Rad durchquert, bewegt sich durch Räume, die sich ständig verändern.
Wildnis in der Eifel bedeutet deshalb nicht Abgeschiedenheit, sondern ein Nebeneinander: von gestalteter Landschaft, natürlicher Entwicklung und Spuren der Erdgeschichte. Genau diese Übergänge prägen die Eindrücke – oft dort, wo man nicht gezielt danach sucht.
